Vom 26. November bis 6. Dezember 2015

Theater, Kunst und Design auf der Schloßstraße 28, 29 & 33

Freeway Cash

"FREEWAY CASH" - Country : An einem verregneten Herbstnachmittag im Jahre des Herrn 2002, trafen sich Freeway Fisch und Zepp Cash zufällig auf dem verfallenen Gelände der Förderanlage einer ehemaligen Goldgräberstadt. Ruhrgebietcowboys auf der Suche nach ein bisschen Glück. Freeway gab einen Hank zum Besten: „Howling at the moon“, Cash einen Johnny: „Let the train blow the whistle“. Söhne einer Mutter, Söhne verschiedener Väter. Zwei Gitarren für ein Halleluja, das rechte und das linke Stimmband des Teufels.
Auf ihrem dann folgenden gemeinsamen Weg durch die Saloons brachten sie alte Weisen von gefährlichen Frauen (Devil Woman), streunenden Männern (Ramblin’ Man) und Straßen ohne Ziel (Nowhere Road) unters Volk. Nach einem Rodeo in Smogtown trafen die Troubadoure an der Crossroad auf Ray Near, der auf seine alte Apfelsinenkiste einhieb und die passenden Töne zu Old Ricks Standbass entlockte. Old Rick beschwörte gerade seine weinende Frau Maria, nicht zu klagen, da er sie nun verlassen müsse (Oh Marry don`t you weep). Man beschloss gemeinsam den Mystery Train gen Westen zu nehmen, sah manchen Bad Moon rising, überquerte den Sea of Heartbreak, traf auf Delilah im Poorhouse und verarbeitete das Erlebte in Liedern über die heraufziehende Hölle und den Wunsch dereinst das Glück scheinen zu sehen. Vier Söhne einer Mutter, vier Söhne verschiedener Väter – doch jeder ein Man of constant sorrow. So lassen Freeway Cash ihre Country-Fahne wehen, knietief in Americana und Folk, mit einer Prise Rock`n`Roll in der Nase. Run boys run – but keep on the sunny side!

29.11.2015, 20.00 Uhr

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